Version 1.0

Workshop: Inkscape

Einfache Flugblattgestaltung mit Inkscape

Inkscape

In diesem Einsteigerworkshop lernen wir über die Gestaltung eines einfachen Flugblatts die wichtigsten Grundlagen in Inkscape. Das Programm arbeitet mit Vektorgrafiken, die im Gegensatz zur Pixelbildern bei sehr kleinen Dateigrößen perfekte Druckergebnisse liefern können. Die Gestaltungselemente sind darin nämlich mathematisch als geometrische Formen beschrieben und müssen deswegen nicht Millionen einzelner Bildpunkte speichern.

Wichtige Themen im Workshop



  • Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken

  • Einrichten verschiedener Seitenformate und Maßeinheiten

  • Hilfslinien, Ebenen und Gruppierungen

  • Mächtige Textgestaltungswerkzeuge

  • Beschnittpfade und Masken

  • Einbettung externer Vektor- und Pixelbilder

  • Beachtenswertes beim Export nach PDF, PNG und Web-SVG


Bei Bedarf können zwar Fotos in Gestaltungen eingebettet werden, aber damit holen wir uns natürlich die Nachteile von Pixelbildern (große Dateien und beschränkte Skalierung) ins Design.


In Inkscape ist es wesentlich komfortabler als in Bildbearbeitungsprogrammen einzelne Gestaltungselemente wie Logos, Textblöcke oder Illustrationen zu gestalten, arrangieren und anzupassen. Dafür erlaubt Inkscape keine direkten Möglichkeiten Fotos zu editieren. Sie können lediglich eingebunden werden.


Besonders gut können in Inkscape Logos und Schaubilder kreiert und angepasst werden. Vor allem wenn wir uns freier Clipart-Archive wie openclipart.org bedienen können sehr schnell ansprechende und professionelle Gestaltungen realisiert werden. Mehrere Seiten können wir damit damit allerdings lediglich auf Umwegen über verschiedene Ebenen realisieren, die vor dem Export ein- und ausgeblendet werden.


Leider unterstützt Inkscape noch nicht das in Druckereien übliche Vierfarbmodell CMYK und RGB-Dokumente sind eigentlich nur für Bildschirmverwendung vorgesehen. In Zeiten von online Druckereien erweist sich das in der Praxis allerdings kaum noch als Problem weil dort auch RGB-Dateien als Vorlagen akzeptiert werden.


Freilich dürfen wir uns dann keine „Farbechtheit“ erwarten und Gestaltungen mit feinen Farbnuancen brauchen weiterhin Vorlagen mit echtem Farbmanagement. Auch wenn die korrekte Farbtemperatur von exakt definierten Schmuckfarben am endgültigen Druckwerk wichtig ist, kommen wir nicht um die Erstellung von Druckvorlagen mit Programmen wie Scribus herum, die ein professionelles Farbmanagement erlauben und speziell für die Gestaltung von Druckwerken entwickelt werden. Damit können dann auch bequem vielseitige Dokumente erstellt werden.


Für die Gestaltung von Logos, Web-Grafiken und einfachen Flugblättern ist Inkscape aber sehr praktisch. Spätestens seit SVG-Grafiken auch direkt als Bilder auf Webseiten eingebunden werden können, bringen sie im Web echte Vorteile gegenüber Pixelgrafiken. SVG-Grafiken können selbst auf besonders hochauflösenden Bildschirmen immer perfekt dargestellt werden. Pixelgrafiken werden dort nämlich hoch skaliert, damit sie wegen der hohen Auflösung sonst zu winzig dargestellt werden würden. Das führt bei Pixelbildern aber natürlich zu unscharfen Kanten und stört besonders bei Logos.

Info

Tag: 04.05.2018
Anfang: 17:00
Dauer: 02:15
Raum: F1.01
Track: Programme und Tools
Sprache: de

Links:

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