Version 1.0

Vortrag: Portieren von Contiki-OS, FPGAs mit Open-Source Toolchain and more

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Contiki-OS ist ein (minimales) Betriebssystem für Microcontroller [0].
Es hat einen IP-Stack (IPv6) und kann über Funk mit IPv6 kommunizieren.
Es eignet sich damit für das was heute als "Internet of Things" (IoT)
Anwendungen bekannt ist.

Für den Raspberry-Pi gibt es ein FPGA-Aufsteckboard mit einem FPGA für
das Clifford Wolf vor einiger Zeit den Bitstream Reverse-Engineered
hat [1]. Zusätzlich zu allem was man mit einem FPGA machen kann, gibt es
dafür eine kleine CPU -- auch von Clifford -- mit RISC-V
Instruktionssatz mit Unterstützung des GNU C-Compilers [2]. Clifford hat
einen voll funktionsfähigen Verilog-Compiler geschrieben [3] so dass
eine komplette Open-Source Toolchain für FPGA-Entwicklung zur Verfügung
steht.

Für diese Architektur wurde Contiki-OS portiert.

Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in Contiki-OS, beschreibt eine
Contiki Portierung und gibt einige Ausblicke was mit einer Open Source
Toolchain für FPGA(s) machbar ist.

[0] http://www.contiki-os.org/
[1] http://hackaday.com/2015/03/29/reverse-engineering-lattices-ice40-fpga-bitstream/
[2] https://github.com/cliffordwolf/picorv32
[3] http://www.clifford.at/yosys/documentation.html