Version 1.0

Vortrag: Wir basteln mit dem Pinguin!

Boards diskless, cardless, headless.

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Es gibt eine Reihe günstiger Entwicklungsboards mit ARM Prozessor oft mit Pi und Zero oder Nano im Namen, die man einfach über eine USB Verbindung an einem PC betreiben kann. Über den USB lässt sich das Board mit Strom versorgen, ein Kommunikationskanal (Netzwerk, Console) aufbauen und sogar der Bootvorgang unterstützen, sodass ein diskless/cardless Betrieb des Boards möglich ist. Damit kann man vom PC aus über das Board Sensoren, Aktuatoren, Peripheriegeräte oder andere elektronische Baugruppen ansteuern oder komfortabel Experimente mit dem Linux Kernel durchführen.

Wir betrachten wie Entwicklungsboards mit ARM Prozessor mit einer USB-Device-Schnittstelle gebootet bzw. genutzt werden können. Das Linux Betriebssystem kann dabei auf einem initramfs Image untergebracht sein. Alternativ kann über NBD bzw. NFS auf eine reguläre GNU/Linux Distribution über den PC zugegriffen werden. Die Boards sind mitunter auch mit SoCs mit modernen Merkmalen ausgestattet (ARMv8, Virtualisierung, etc) sodass sie zur Erforschung des Linux-Kernels einladen.
Ein diskless/cardless Betrieb ermöglicht ein komfortables Experimentieren bzw. Entwickeln mit dem Linux Kernel, da die Files am PC vorbehalten werden und somit ein handieren mit Speicherkarten entfällt. Das kann auch ein Vorteil beim Ansteuern von Sensoren, Aktuatoren, Peripheriegeräten oder anderen elektronischen Baugruppen sein. Wir erkunden die (Mainline Kernel) Linux-Unterstütung von ausgewählten Boards und welche Softwarekoponenten auf Host- und Boardseite benötigt werden und betrachten einige Anwendungsbeispiele.

Info

Tag: 06.05.2017
Anfang: 13:00 Uhr
Dauer: 00:45
Raum: F4.22
Track: Open Hardware
Sprache: de

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