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Vortrag: Linux Performance Profiling und Monitoring

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Mittlerweile gibt es für Systemadministratoren viele gute Möglichkeiten zum Performance Profiling und Monitoring der Systeme. Durch die Menge an verfügbaren Tools ist es durchaus eine Herausforderung, die passenden Werkzeuge zu wählen und sie natürlich korrekt zu interpretieren.
Dieser Vortrag zeigt interessierten Linux-Anwendern die verschiedenen Möglichkeiten zum Performance Profiling und Monitoring auf. Zum Beispiel anhand der sysstat Utilities, aber auch durch low-level Trace Methoden. Darüberhinaus erfolgt ein Praxisbeispiel anhand einer Nextcloud Installation auf einem Ubuntu Server 16.04.

Kurz-Paper zum Vortrag "Linux Performance Profiling und Monitoring"

Heutzutage haben Systemadministratoren unzählige Möglichkeiten, Linux Performance-Profiling und -Monitoring-Tools zu nutzen. Die Herausforderung besteht nun darin, die geeigneten Werkzeuge auszuwählen und ihre Ergebnisse richtig zu interpretieren.
Um diesem Dilemma entgegenzuwirken, bietet dieser Vortrag eine gute Möglichkeit, einen Blick auf viele verschiedene Performance-Profiling und Benchmarking-Tools zu werfen. Der tatsächliche Nutzen für den Systemadministrator, aber auch den technisch interessierten Linux Desktop-Usern, steht dabei im Vordergrund. Falls es mal zu Problemen mit der Performance und Stabiliät der Linux-Distribution kommt, sind die vorgestellten Tools eine gute Werkzeugsammlung, um den Problemen auf die Schliche zu kommen.

Die in diesem Vortrag vorgestellte Sammlung umfasst mehr als 10 unterschiedliche Werkzeuge.
Diese Tools lassen sich in drei verschiedene Gruppen gliedern, deshalb ist dieser Vortrag auch inhaltlich gedrittelt.

Statistiken sammeln

Der Beginn bildet die Sammlung von Statistiken des laufenden Systems, dies erfolgt mit bekannten Tools des sysstat Paketes, den Linux-Werkzeugen für die Messung der Systemleistung. sysstat beinhaltet sar, oder auch iostat und mpstat. Diese und weitere Pakete werden im Detail beleuchtet. Ebenso wird ein Blick auf die Möglichkeiten geworfen, die Monitoring Plugins oder auch Munin, mit dessen eleganter Graphenfunktion, bieten.

System live beobachten

Um Performanceproblemen online und live auf die Schliche zu kommen zeigt der zweite Bereich, wie man mit top, iotop oder auch iftop dem System beim arbeiten (oder auch beim nicht-arbeiten) über die Schulter schauen kann. Die Ausgabe von top kann auf den ersten Blick etwas schwierig zu interpretieren sein, deshalb wird es im Detail erläutert.

Grafische Aufzeichnung

Der dritte und und letzte Hauptpunkt des Vortrages behandelt das Thema Tracing, also die Aufzeichnung und grafische Darstellung, durch Tools wie Flame Graphs oder perf_events.
Es wird gezeigt wie man einen solchen Flame Graph zum Beispiel anhand des dd-Befehles erstellt und interpretiert.

Vortragsziel

Das Ziel des Vortrages ist es, die Bordmittel einer Linux-basierten Distribution aufzuzeigen, die helfen wichtige Referenz-Punkte eines Linux Systems zu identifizieren. Dadurch können Sie bei Performance-Problemen Ihr System schneller und zielführender analysieren. Nutzen Sie diese Gelegenheit zur Weiterbildung und erfahren Sie, wie Sie das Beste aus Ihrem System holen.

Praktische Vorführungen

Folgende praktische Vorführungen sind während des Vortrages geplant.
- Top
- Munin Graphen einer Nextcloud Installation

Vorkenntnisse

Für diesen Vortrag sind Vorkenntnisse auf der Linux Kommandozeile hilfreich.